Verrückt nach SEX
1. KAPITEL
"Langsam, Darling`...!" sagte Jake Sturges und hielt Kim Fowler, als sie an
ihm vorüberschwebte, an den Hüften fest. "Erst bekomme ich einen Kuß! Einen
langen heißen, stimulierenden Kuß!"
Die langbeinige Kim wehrte sich, wenn auch nur zum Schein. "Daß ich nicht
lache, Jake! Einen Kuß... ich weiß genau, was du willst! Siehst du, genau das
hab ich erwartet...! Bitte, Jake, laß das doch! Wenn uns jemand sieht!
Vergißt du, wo wir uns befinden? Auf dem Balkon meines Apartments...! Du...
ahhh... Jake... ich... will nicht... ohhh... du bist richtig gemein,
Liebling... Himmel... ach, mach doch, was du willst!" Kim Fowler verschwand
von der Bildfläche, tauchte einfach unter. Wer den Balkon im sechsten
Stockwerk der Westend Apartments in Miami beobachtete, hätte in diesem Moment
nichts mehr gesehen, weil Kim nicht mehr stand, sondern auf dem Schoß ihres
Besuchers Platz genommen hatte.
Als sich seine rechte Hand von ihrer Hüfte gelöst, unter ihren kurzen Rock
und dann zwischen ihre runden, festen Schenkel geglitten war, war es mit
ihrer ohnehin nur schwachen Abwehr vorbei gewesen. Der knappe, mit einem
roten Schmetterling bestickte Slip war schon feucht geworden, als sie Jakes
Hände um die Hüften gespürt hatte. Nun ließ sie sich den Venushügel leicht
massieren - eine Stelle, wo sie besonders empfindlich war. Die Augen hatte
sie geschlossen und genoß das sanfte Streicheln seiner schmalen Hand. Ihre
kleinen spitzen Brüste hoben und senkten sich, aus ihrem schön geschwungenen
Mund kam leises lustvolles Stöhnen.
"Liebling", sagte er halblaut, "ich kann nichts dafür, daß ich so verrückt
nach dir bin! Daran bist du schuld. Besser gesagt... dein Körper! Warum
trägst du auch einen so kurzen Rock und so wenig darunter? Und dann diese
Bluse! Dünn, fast durchsichtig, die süßen Zwillinge ohne den gewohnten BH!
Wie kannst du erwarten, daß ein gesunder und vitaler Mann dabei ruhig bleibt?
So was gibt's doch nicht!"
Sein Zeigefinger hatte längst den dicht behaarten Hügel verlassen und war
weitergewandert, unter den Slip geschlüpft und drückte nun zärtlich den
Kitzler in seinem heißen und feuchten Bett.
"Jake...!" Sie wand sich wie ein Aal auf seinem Schoß. Etwas Festes drängte
sich gegen ihr Hinterteil. "Jake... wir wollten doch zuerst essen... Himmel,
ich muß in die Küche!"
Ihr war eingefallen, daß sie seine geliebte Whey-Tomatensuppe auf dem Herd
hatte. Sie stammte zwar aus einer Büchse und war daher leicht zu ersetzen,
aber Kim Fowler stand im Augenblick ohnehin nicht der Sinn nach
Liebesspielen, und das hatte einen besonderen Grund. Heute hatte Jake Sturges
seine Stelle als zweiter Chirurg am Cedars of Lebanon Hospital verloren und
war mit einer Leichtigkeit darüber hinweggegangen, die sie erschreckt hatte.
Natürlich würde er wieder Arbeit finden, aber wann? Und wo? Wer gegen den
allmächtigen Chefarzt rebelliert, darf sich nun mal nicht wundern, wenn
dieser seine weitreichenden Beziehungen spielen läßt. Und Dr. Malone würde es
bestimmt tun, dafür hatte Jake Sturges ihm allzu deutlich die Meinung gesagt.
Jetzt hatte sie es geschafft und sich von seiner Umklammerung befreit. "Was
ist denn mit dir los, Kleines?" fragte er verblüfft. "Ist die Suppe so
wichtig, daß du..."
"Unsinn, Darling'! Es ist nicht nur sie, sondern auch die Tatsache, daß du so
tust, als wäre überhaupt nichts gewesen.
Morgen wirst du das Hospital verlassen.
Endgültig, nachdem das Kuratorium Malone zugestimmt hat.
Und dann?
Was ist dann, hm? Glaubst du, du würdest irgendwo in Miami einen Job
bekommen? Dazu hast du dem alten Giftzahn zu sehr auf die Füße getreten.
Zugegeben, du hast recht - er ist eine Niete und kann verdammt wenig,
außerdem pocht er auf seine Stellung. Aber so wie du ihn runtergeputzt hast,
Jake, muß er etwas unternehmen, wenn er nicht sein Gesicht verlieren will.
Also wird er alle seine Chefarzt-Kollegen anspitzen."
Jake Sturges winkte ab. "Kein Grund zur Aufregung, Baby! Ich muß ja nicht
unbedingt in Miami arbeiten, oder? Und nun wollen wir nicht mehr über diese
Sache reden, okay? Also essen wir gemütlich, und dann... hm, dann wird's noch
gemütlicher."
Kim Fowler nahm sein Gesicht zwischen die Hände und küßte ihn mitten auf den
Mund. "Du bist zwar schon vierunddreißig Jahre alt, Jake, aber manchmal
benimmst du dich wie
Versteckte Girl Kamera wie ein kleiner Junge! Eigentlich schade...!"
"Schade? Was?"
Doch sie hatte ihn schon wieder losgelassen und verschwand in die Küche.
"Später, Schatz, später! Aber du kannst ja mal nachdenken, vielleicht kommst
du selbst darauf?! Wir haben uns schon öfter darüber unterhalten. Übrigens -
was willst du zur Suppe haben? Toast mit Butter oder einfaches Weißbrot?"
"Toast bitte!"
Jake Sturges erhob sich und folgte ihr. Selbstverständlich wußte er, was sie
mit 'schade' gemeint hatte. Seit knapp zwei Jahren arbeiteten sie gemeinsam
am Cedars of Lebanon Hospital. Er als zweiter Chirurg, sie als Narkoseärztin.
Wie oft sie beide schon miteinander geschlafen hatten, wußten sie nicht mehr.
Nur eins war ihnen klar: sie liebten sich nicht. Was sie zueinander geführt
hatte, war der Geschlechtstrieb gewesen, sonst nichts. Sie waren gute
Freunde, trafen sich hin und wieder - so wie heute -, verbrachten einen Abend
und eine Nacht - waren eben nur Mann und Frau, und das dann bis zur letzten
Konsequenz.
Im Bett gab es für beide kein Tabu. Genaugenommen warteten beide noch auf den
Partner fürs Leben. Und solange dieser nicht gefunden war, befriedigten sie
gemeinsam ihre sexuellen Bedürfnisse.
Es war merkwürdig: sie verstanden sich ausgezeichnet, nicht nur im Bett,
sondern auch im Beruf. Es gab selten einmal Streit zwischen ihnen. Und doch
fehlte der zündende Funke, von dem man manchmal behauptet, man könnte ihn
knistern hören, wenn er auf einen anderen Menschen überspringt.
Nun, sie waren zufrieden mit dem, was sie bekamen. Allerdings hatten sie sich
auch schon Gedanken darüber gemacht, was wohl wäre, wenn einer von ihnen den
endgültigen Partner finden würde. Beide hatten mehrmals darüber gesprochen,
aber nie eine Lösung gefunden. Jake Sturges war es daher ganz lieb, daß man
ihn vor die Tür gesetzt hatte. Natürlich war ihm klar, daß der Chefarzt ihm
Steine in den Weg legen würde. Doch das störte ihn nicht. Wenn er auch nicht
gerade reich war, einige Zeit konnte er sich finanziell über Wasser halten,
falls alle Stricken rissen. Bekam er in Miami keine neue Stelle, würde er
nach New York oder Chicago gehen. Möglicherweise auch nach Los Angeles. Zwar
hatte er gegen den Chefarzt opponiert, das jedoch bedeutete nicht, daß man
ihm seine ärztlichen Fähigkeiten absprechen konnte.
Er stand jetzt an der Küchentür. Lehnte sich an den Rahmen und sah Kim Fowler
zu, die am Tisch hantierte. Die junge Ärztin war keine ausgesprochene
Schönheit, aber bestimmt auch nicht häßlich. Kim war für eine Frau ziemlich
groß, hatte lange Beine, die nicht ganz gerade, aber äußerst sexy waren. Ein
hoher Wasserfall, wie Jake Sturges zu sagen pflegte. Ihre Brüste ließen
nichts zu wünschen übrig, obwohl sie - im Verhältnis zu Kims Körpergröße
schon beinahe klein zu nennen waren. Dafür hatte die Natur sie gut geformt
und für erstaunliche Festigkeit gesorgt. Immerhin zählte Kim Fowler bereits
achtundzwanzig Lenze, ihre Paradiesäpfel hingen jedoch kein bißchen.
Sie waren so fest wie bei einem sechzehnjährigem Mädchen, eine Tatsache, auf
die Kim sehr stolz war. "Schau mich nicht so an, Jake!" sagte sie, als sie
bemerkte, wie er sie musterte.
"Diesen Blick kenne ich! Ziehst du mich wieder aus?"
Er nickte.
"Ja. Ich streichle in Gedanken deine glatte Haut, spiele an deinen süßen
Brüsten und warte voller Sehnsucht darauf, daß wir gegessen haben."
"Du bist unmöglich, Jake!" lachte sie. "Ich mache dir einen Vorschlag! Erst
essen wir, dann fahren wir irgendwo an den Strand und..."
Mit zwei langen Schritten war er bei ihr. "Du kleines Biest!" Er spitzte den
Mund, preßte ihn auf ihr linkes Ohr und ließ die Zunge vorschnellen. 0 ja, er
kannte Kim gut - so gut, daß er wußte, wie sie darauf reagierte. Die
Berührung ihrer Ohren mit der Zunge oder leichtes Hineinblasen brachte ihr
Blut in Wallung, erregte sie oftmals so sehr, daß sie alles andere vergaß.
Sofort preßte sie die Schenkel zusammen und zog den Kopf mit dem wuscheligen
braunen Haar zwischen sie Schultern. "Du bist gemein, Jake! Warum tust du
das... bitte... nicht... das... o Jake... "
Ihre Hand tastete sich zu seinem Phallus, dessen Härte sie an ihrem Bauch
spürte. "Jake, warum läßt du mich nicht aussprechen? Wir... o Lord, ich spüre
dich... tu's doch nicht, Jake! Laß deinen kleinen Mann nicht so zucken! Du
machst mich schwach, Liebling, und das nutzt du aus, weil du es weißt! Gleich
ist es soweit, dann kann ich mich nicht mehr beherrschen! Hast du denn solche
Sehnsucht, Jake?" Er biß ihr leicht ins Ohrläppchen.
"Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie sehr, Honey-Baby! Bist du wieder
feucht?"
"Wieder?" gurrte sie und rieb die Schenkel gegeneinander. "Noch! Und nicht
nur das... es brennt in mir! Jake, ich glaube, bis zum Strand kann ich nun
doch nicht mehr warten."
Seine Rechte legte sich flach auf ihren Bauch, die andere Hand strich
abwechselnd über ihre linke und rechte Hinterbacke, vollführte dort kreisende
Bewegungen und steigerte so ihre Erregung immer mehr. "Aber verzichten
brauchst du nicht auf ihn, Schatz", flüsterte er. "Jetzt mache ich dir einen
Vorschlag. Wir haben ja Zeit, nicht war? Du hast morgen frei, und ich... na,
reden wir nicht davon! Nun paß auf: Zunächst schaltest du den Herd ab!
Inzwischen mache ich uns einen Drink. Danach treffen wir uns im Schlafzimmer.
Okay? Und je nachdem, wie wir in Stimmung sind, fahren wir anschließend an
den Strand. Was hältst du davon, hm?"
Kim Fowler drängte sich gegen ihn, stellte sich auf Zehenspitzen und rieb
ihren Schamhügel an seinem erigierten Geschlecht. "Du hast doch immer die
besten Ideen, Darling'...!" sagte sie und schaute ihn dabei aus
verschleierten Augen an.
Mitternachtsblick nannte er das. Wenn ihre Augen so verschwommen wurden
Muschisaft feuchte-Muschis wurden wie
jetzt, dauerte es nicht lange und sie explodierte. Kim Fowler beherrschte die
Kunst
porno Pornobilder Sexfotos die
Kunst ' sich zurückzuhalten - doch nur bis zu einem gewissen Punkt. War
dieser erreicht, entlud sie sich in einer überaus heftigen erotischen
Eruption. "Mach schnell!" flüsterte sie jetzt und griff mit der schmalen Hand
an seinen Penis. Er trug eine modisch enge Hose, die sich wie eine zweite
Haut um seinen Körper spannte. Sein Glied zeichnete sich deutlich unter dem
beigefarbenen Leinenstoff ab.
"0 Liebling", hauchte sie, "ich fühle es, du hast mir viel zu geben! Es ist
ja auch schon lange her, daß du bei mir warst, nicht?"
"Du übertreibst wieder mal, Kleines", lachte er und preßte den Unterleib vor,
damit sie noch engeren Kontakt mit ihm bekam. "Aber das liegt sicher daran,
daß du nie genug bekommen kannst!"
Sie löste sich von ihm und trat einen Schritt zurück. "Und du tust so, als...
als... "
"Schon gut, Kim! Ich gebe ja zu, mir geht es so wie dir! Und jetzt komm... "
Kim lief zum Schlafzimmer hinüber, blieb an der Tür stehen und rief: "Jake,
beeil dich...!"
Während er an der Hausbar hantierte, um die Drinks zu mixen, stand Kim Fowler
am Fenster und sah auf die Biscayne Bay hinaus. Fast alle Fenster ihrer
Wohnung gingen zur Bay. Sie stand oft hier und blickte zu den Venetian
Islands hinüber.
Weiter hinten lag Miami Beach als kompakte Masse. Manchmal träumte sie davon,
eine Yacht zu besitzen und bis hinunter nach Key West oder Key Largo zu
fahren, wo auch einer ihrer Traumbungalows stand. Natürlich wußte sie, daß
diese Wünsche unerfüllt bleiben würden - es sei denn, sie heiratete
irgendwann einmal einen Millionär, von denen es freilich hier genug gab.
Jake Sturges war eingetreten und stellte die Gläser auf ein Tischchen neben
dem zweischläfrigen Bett.
"Hallo, Kleines", sagte er. "Traumstunde?"
Sie wandte sich langsam um und nickte. "Ja, Liebling! Manchmal frag' ich
mich, was wir eigentlich verbrochen haben, daß wir nicht zu jenen Menschen
gehören, die fünfhundert Dollar täglich für ein Hotel-Apartment ausgeben
können oder die einen Zwei-Milionen-Bungalow mit eigenem Strand und
Süßwasser-Pool haben.
Wir schuften und schuften... und was bleibt am Ende übrig?"
"Du übertreibst schon wieder, Kim!" Er stand nun dicht neben ihr und
streichelte die festen Brüste. "In drei Jahren spätestens operierst du
selber. Dann werden sich die Dollars auf deinem Konto zu häufen beginnen -
wie beim Alten. Noch ein halbes Jahr als Narkoseärztin, danach die
Assistentenzeit als Chirurg und... "
"Ja, stimmt. Jetzt bin ich achtundzwanzig. Wenn ich anfange, Geld zu sammeln,
Jake, bin ich vielleicht zweiunddreißig und verbraucht. So lange will ich nun
auch nicht warten."
"Dann heirate doch einen Millionär. Möglichst einen, der so um die Siebzig
ist. - Kim, was soll der Unsinn? Wir haben doch schon mehr als einmal über
dieses Thema gesprochen. Warum hast du damals Leo Albin nicht geheiratet, hm?
Der Junge hatte Geld wie Heu, außerdem..."
"Ich hatte dir doch eindeutig klargemacht, daß ich über diesen Mann nicht
mehr reden möchte."
Jake Sturges griff um ihre Hüfte und zog Kim mit sich aufs Bett. "Immerhin
hast du einmal zugegeben, daß er dich mochte. Willst du mir erzählen, daß du
deinen Beruf so sehr liebst? Ich meine, wenn man die Frau eines jungen, noch
dazu gutaussehenden Millionärs werden kann, spielt es wirklich keine Rolle,
ob man den Beruf an den Nagel hängt oder nicht. Also muß es einen anderen
Grund gehabt haben. Und den willst du nicht nennen." Ihr Gesicht hatte sich
verschlossen.
"Nein", sagte sie. "Ich will einfach nicht. Auch nicht an diesen Mann
erinnert werden. Jetzt bin ich bei dir... nichts anderes zählt!" Er gab es
auf.
Wie oft hatte er schon herauszufinden versucht, warum Kim Leo Albin nicht
geheiratet hatte. Der Millionär holte sie damals täglich am Hospital ab, Kim
hatte für nichts anderes mehr Zeit gehabt, nur für Albin. Selbst ihren Urlaub
hatte sie mit ihm verbracht. Als sie dann wiederkam, war alles aus gewesen.
Albin war nie wieder in Miami aufgetaucht, es hatte sogar geheißen, er hätte
seinen Bungalow verkauft; seine Jacht war auch verschwunden. Später hörte
man, daß er in Los Angeles ein Filmsternchen geheiratet hätte. Irgend etwas
mußte zwischen diesem Mann und Kim vorgefallen sein, aber sie wich stets aus,
wenn er das Gespräch darauf brachte. Nach dem Urlaub schloß sie sich wieder
enger an Jake Sturges an, verbrachte hin und wieder eine Nacht mit ihm - wie
heute.
Es gab nur zwei Menschen, die wußten, was sie getrennt hatte: Kim und Leo
Albin. Sie hatte ihm damals erklärt, was geschehen war, würde in ihrem Innern
verschlossen bleiben, und er solle nie mehr ihren Weg kreuzen. Albin hielt
sich daran. Aus gutem Grund. Er wußte
Sexbilder Schlampen Pornopics wußte genau, daß
Kim nur ein Wort zu sagen brauchte, um seinen bis dahin untadeligen Ruf zu
zerstören. Er selber würde selbstverständlich schweigen - aus naheliegenden
Gründen.
Damals - während des Urlaubs, den sie allein auf seiner Hochsee-Jacht
verbrachten - hatte er sich mit Gewalt das genommen, was Kim ihm ohnehin
freiwillig zu geben bereit gewesen war. Natürlich war er nicht der erste Mann
in ihrem Leben gewesen. Sie kannte Albin seit längerer Zeit seit dem Tage, da
er sie im Hospital getroffen hatte, als er einen Bekannten besuchen wollte.
Er gefiel ihr, und das nicht nur, weil er blendend aussah - so wie jene
Burschen, die im Fernsehen Reklame für Sportartikel oder Badehosen machten.
Sie mochte sein Wesen, seine ganze Art. Auch, wie er um sie warb, gefiel ihr.
Sie war eine Frau und wollte erobert werden und es genießen. Darum gab sie
nicht sofort nach, obwohl es oft in ihrem Schoß geprickelt hatte.
Offensichtlich hatte er nicht begriffen, daß Kim den Zeitpunkt bestimmen
wollte, an dem sie sich ihm schenkte Als er dann zudringlich wurde, setzte
sie sich zur Wehr, doch gegen seine Kraft kam sie nicht an. In diesem Moment
war etwas in ihr zerbrochen. Leo Albin existierte für sie nicht mehr, ihr
Herz verhärtete sich. Nachdem sie ihm sehr
Lolita Bilder sehr deutlich die Meinung gesagt hatte,
mußte er sie nach Miami zurückbringen.
Beide hielten sich an die Abmachung, keiner ließ jemals ein Wort über die
Geschehnisse an Bord der Jacht verlauten. Nicht einmal Jake Sturges vertraute
sich Kim an, so daß diesem nichts andres übrigblieb, als ihr Schweigen zu
respektieren. Allerdings konnte er sich mitunter nicht beherrschen und
brachte das Gespräch auf dieses Thema, wenn sich die Gelegenheit dazu bot -
wie jetzt.
Kim Fowler lag auf dem Rücken, hatte die langen Beine etwas angezogen und
leicht gespreizt. Die Bluse war offen und klaffte ein wenig auseinander, so
daß er ihre festen Zwillinge sehen konnte. Behutsam strich er an ihren Beinen
entlang, begann unterhalb des Knies, ließ die Hand weitergleiten, bis zu den
Schenkeln, deren Muskeln sich sofort spannten, als er sie berührte.
Unmerklich öffneten sich ihre Beine weiter, der Slip wurde sichtbar. Kim
stöhnte wohlig auf, denn wieder - wie vorhin auf dem Balkon schob sich sein
Zeigefinger unter den dünnen Stoff und begann zu kraulen. Kim mochte das. Das
sanfte Spiel seiner Finger hatte eine stimulierende Wirkung auf ihren Sexus.
Sie konnte noch so heiß sein - wenn Jake ihren Venushügel mit der Fingerkuppe
massierte oder leicht die Leistengegend streichelte, flaute die Erregung ab
und machte einem verhaltenen Lustgefühl Platz, aus dem sich dann jedoch
wieder eine bis kurz vor dem Höhepunkt steigende Erregung entwickelte. Gerade
das mochte sie an Jake. Er verstand sie zu nehmen, hielt viel vom Vorspiel
und verabscheute die 'Holzhammer-Methode', wie sie es nannte, wenn ein Mann
glaubte, jede Frau erwarte einen Draufgänger, der sich so zu benehmen hatte
wie ein junger Hengst, wenn er zum ersten Male zu einer Stute geführt wird.
Ein etwas rauher Vergleich, doch so hatte sich Kim einmal ausgedrückt.
Freilich - wenn die Kurve ihrer Erregung den höchsten Punkt erreicht hatte,
kannte sie keine Hemmungen, dann wollte sie ganz aus sich herausgehen und
erwartete das gleiche von ihrem Partner.
Sie und Jake Sturges ergänzten sich in dieser Hinsicht wundervoll. Er wußte,
wie er sie zu nehmen hatte, und war völlig auf sie eingestellt. Nach längerem
Vorspiel - sanft wie die plätschernden Wellen eines Baches - brach plötzlich
ein erotisches Gewitter über sie herein-, mit der elementaren Gewalt eines
Naturereignisses - wie die Brandung eines Ozeans im Sturm.
"0 Jake...!" stieß sie plötzlich hervor. "Dein Finger spielt so zärtlich mit
meiner Muschi... und mich hast du zur Untätigkeit verdammt! Warte... "
Sie sprach nicht weiter, denn er reagierte sofort auf ihre Worte. Sie
spielten dieses Spiel ja nicht zum ersten Mal. Als er sich etwas umdrehte.,
fingerte sie am Reißverschluß seiner Hose, öffnete ihn und ihre Hand fuhr in
den Schlitz, suchte tastend, fand den Slip, zog ihn beiseite und bekam sein
Glied zu fassen. Als ihre heiße Hand sich um den starken Schaft legte, zuckte
Jake zusammen und stöhnte. "Endlich... endlich...
Frauenbilder scharfe-Frauen endlich... Liebling... ja!"
Minutenlang lagen sie nebeneinander, hielten die Augen geschlossen und
überließen sich ganz ihren Gefühlen. Jake hatte ihren Slip heruntergezogen,
und sie hatte ihm geholfen, indem sie die Beine zusammenpreßte, bis das
Höschen über die Füße gestreift war und neben dem Bett auf dem Boden lag.
Sofort drückte sie ihre prächtigen Schenkel wieder auseinander, so daß sich
die Pforte ihrer Begierde weit öffnete.
Jake Sturges betrachtete andächtig die rosige Furche, die aussah wie ein
tiefes Tal zwischen dunklen Bergen. Dann senkte sich seine Hand darüber,
Daumen und Zeigefinger spreizten sich und berührten am oberen Ende die
Klitoris, weiter tiefer die enge Öffnung. Hin und wieder fuhr er liebkosend
über den Damm, um sofort wieder dorthin zurückzukehren, wo Kim besonders
reizbar war.
Plötzlich nestelte Kim an ihrer Bluse, zog sie schließlich aus und
präsentierte Jake Sturges die ganze Pracht ihrer Brüste. In ihren Brustwarzen
' kribbelte es angenehm, man konnte förmlich sehen, wie sie sich noch mehr
verhärteten. Ihre Hand fand nicht wieder den Weg zu seinem Glied, sondern
beschäftigte sich damit, den Hosenbund zu öffnen. "Hilf mir", bat sie mit
leiser Stimme. "Das Ding ist so eng, ich kriege sie nicht allein herunter,
Darling!" Sofort hob sich sein Körper an. Seine Rechte verließ die Tiefe
ihres Schoßes und half Kim, die Hose über die Schenkel zu streifen. Während
sie ihm die Schuhe auszog und die Hose über die Füße zerrte, ließ er den Slip
folgen. Kim beugte sich über sein Glied und küßte es. Und liebkoste seine
Hoden. "Jake... ich mag ihn... diesen wunder- vollen Stab,... ", sagte sie,
hob den Kopf und sah Jake aus großen Augen an.
"Und ich... Kim... was tust du... " Seine Stimme verstummte. Er brachte es
nicht fertig, weiterzusprechen, denn sie hatte bereits ihre Lippen über sein
Glied gestülpt. Er wurde unruhig, warf sich hin und her, stöhnte jäh auf, als
Kim nun auch noch mit beiden Händen seine Hoden zu massieren begann. Seine
Arme fuhren umher, er suchte ihren Schoß, kam jedoch nicht heran, so daß er,
um überhaupt etwas zu tun, ihren kleinen strammen Hintern zu streicheln
begann.
"Hör auf, Kim... bitte... hör auf... ich kann es nicht mehr zurückhalten... "
Er hätte es nicht zu sagen brauchen, denn Kim hatte ein Gespür dafür, wie
weit sie gehen konnte. Als er glaubte, jetzt müßte die Ejakulation einsetzen,
gab sie seinen AmorStab frei, warf sich zurück und entledigte sich ihres
Rockes. Sekundenlang holte Jake Sturges Luft, dann aber zog er sich das Hemd
über den Kopf, war nun ebenfalls völlig nackt und sah zu Kim auf, die neben
ihm kniete und auf ihn heruntersah.
Sie hatte den Oberkörper ein wenig zurückgebeugt, so daß er von unten ihre
festen Brüste bewundern konnte. Sein Blick glitt abwärts, über den flachen
Bauch bis zum Vorgebirge mit dem dichten Wald darauf.
"Jake... ", stieß Kim hervor, "Jake... ich mag dich... weißt du das? Warum
siehst du mich so an, hm? Gefalle ich dir?"
"Ja, Kim... du gefällst mir! Du hast einen schönen Körper.. . aber das weißt
du ja selbst! Komm... " Er breitete die Arme aus und zog den leichten Körper
auf sich. Kim rutschte langsam zurück, dann wieder vor, und jedesmal
kitzelten ihre Haare sein Glied. Jake Sturges glaubte spüren zu können, wie
sich ihre Scheide dehnte. Und doch wußte er, daß es eine Täuschung war. Sie
war sehr eng, und manchmal fragte er sich, ob es ihr nicht weh tat, wenn er
in ihre Vagina eindrang. Dabei wußte er doch genau, daß sie sehr nachgiebig
war und nicht etwa vor Schmerzen schrie, wenn er in ihr war, sondern vor
Lust.
Wie jetzt in diesem Augenblick...
Kim Fowler hatte sich plötzlich nach vorn geschoben. Dabei kam ihr Hinterteil
etwas hoch, senkte sich wieder und er fand wie von selber den Weg in ihr
heißes Inneres. Mit geschlossenen Augen lag Sturges da und genoß es, wie Kim
sich auf ihm vor und zurück schob und ihm dabei ein unbeschreibliches Gefühl
vermittelte. Dabei veränderte sie ständig die Lage ihres Körpers. Mal
rutschte sie nach links und rechts, dann wieder nach hinten und nach vorn.
Oder sie kombinierte beide Bewegungen, ließ ihren Schoß auf ihm sitzen und
einen Kreis beschreiben, in dessen Mittelpunkt sein Penis war.
So wurde nicht nur sein Lustgefühl bis zu einer nicht mehr zu übertreffenden
Stärke gesteigert, sondern auch das ihre. Kims Atem wurde schneller und
heftiger - und mit ihm auch ihre Bewegungen auf dem Mann. Ihre Paradiesäpfel
schwangen vor seinem Gesicht hin und her, aber er sah gar nicht hin. Wie
hypnotisiert schaute er auf ihren Bauch und auf sein Glied, das in ihrer
Scheide verschwand, dann wieder zum Vorschein kam... er sah das Dreieck ihrer
Schamhaare, er hörte ihr Keuchen, das sich mit kleinen Schreien abwechselte.
Jake Sturges fühlte den Orgasmus nahen, aber noch gab es kein Anzeichen
dafür, daß auch Kim soweit war. Als er jedoch aufsah und in ihr Gesicht
schaute, war es verzerrt. Und dann kam sie ... beinahe gleichzeitig mit ihm.
Als er die heißen Wellen spürte, die plötzlich seinen Phallus überspülten,
bäumte er sich hoch auf, so daß sie ihn beinahe verloren hätte, aber schon
schob sie sich nach und schrie: "Jake... du kommst... Himmel... mir wird ganz
heiß... o Liebling, schenk mir alles... bitte..."
Und wieder schob sie sich mehr auf ihn, als wollte sie, daß er ganz in ihr
verschwände, aber die Heftigkeit seines Orgasmus klang bereits ab. Noch
einmal ein kurzes Aufbäumen seines Körpers. Jake stieß pfeifend die Luft aus
und stützte sich auf die Unterarme.
"Kim... das war wundervoll... mein Himmel, du bist ganz naß... hat es dich so
angestrengt?"
Es stimmte. Ihr Körper war schweißbedeckt, erst jetzt bemerkte sie es und
lächelte verkrampft.
"Nein, Darling'. . . so schlimm war es nicht! Es war viel zu schön... ich
meine, ich hab nichts gemerkt... nur ein himmlisches Gefühl... sonst nichts!
Du bist einfach phantastisch... "
Kaum hatte sie ausgesprochen, als sie sich zur Seite warf und erschöpft
liegenblieb. Ihre kleinen Brüste hoben und senkten sich, unter ihrer
Bauchdecke spielten die Muskeln, allmählich begann ihre Erregung abzuebben.
Kim zog die Beine an den Körper und schlang die Arme um die Knie. "Danke...!"
sagte er und drehte sich auf die Seite, sah in ihr Gesicht.
Kim ließ ein leises Seufzen hören. "Ach, Jake, ich denke an die nächste Zeit.
Wir werden uns nicht mehr so oft sehen. Wer weiß, wohin du gehen wirst?!"
"Aber Kim, Liebling! Was sollen diese elegischen Töne, hm?
Noch bin ich in Miami. Außerdem hast du Telefon, ich ebenfalls! Wenn einer
von uns Sehnsucht hat, ruft er den anderen einfach an! Okay? Ganz abgesehen
davon, so schnell gehe ich von hier nicht fort. Glaubst du denn tatsächlich,
daß der Alte solche Macht besitzt? Und daß er..."
Sie unterbrach ihn. "Und ob er sie nutzt, Darling! Ich glaube, ich kenne ihn
besser als du! Malone geht über Leichen, wenn's sein muß! Vergiß nicht, du
hast ihn vor versammelter Mannschaft heruntergeputzt! Das verzeiht er dir
niemals. Hm, du hattest zwar recht, aber so dick hättest du nun auch wieder
nicht auftragen sollen."
Jake schüttelte den Kopf. "Da bin ich anderer Meinung. Malone ist keineswegs
wegen seiner ärztlichen Fähigkeiten Chefarzt geworden, wie viele annehmen,
sondern weil er die richtigen politischen Freunde in dieser Stadt besitzt!
Zweimal ist es mir gelungen, ihn vor einem Kunstfehler zu bewahren. Beim
dritten Mal kam ich zu spät. Was sollte ich tun, Kim? Schweigen? Nein. Weißt
du, was ich glaube? Er hat nicht nur Freunde, sondern auch Gegner -
meinethalben auch Neider. Ich meine in anderen Krankenhäusern. Und sie werden
sich die Hände reiben, daß es endlich mal jemanden gab, der ihm die Wahrheit
ins Gesicht sagte. Diese Leute sind meine Chance. Denn irgend jemanden gibt
es sicherlich, der das, was vorgefallen ist, verbreitet. So, Liebling, und
nun wollen wir wirklich nicht mehr davon sprechen, ja? Jetzt habe ich doch
tatsächlich Hunger bekommen! Also was werden wir tun, kleine Kim?" Sie
lächelte. "Essen, Jake! Doch glaub nur nicht, daß du meinen Sexus
zufriedengestellt hast! Der Ausflug zum Strand findet doch statt?"
"Selbstredend, Kleines! Nach dem "Dinner"fahren wir los hinein in eine
romantische Nacht am Strand der Bay... in den warmen, weichen, weißen Sand!
Zu den Palmen und zu den Wellen des Meeres. Und zum alten Himmelswanderer,
der unsere Körper in sein silbernes Licht tauchen wird!" Kim Fowler sprang
auf.
"Mein Gott, das war ja direkt poetisch! Geh schon mal duschen, ich mache
inzwischen das Essen!"
2. KAPITEL
"Warum bist du eigentlich immer so abweisend, Gale?" fragte Butch Neison das
langbeinige, weizenblonde Mädchen, das den Malibu Chevelle steuerte.
Sie warf einen Blick zu Seite. Ihre langen Haare flatterten im Fahrtwind. Als
sie bemerkte, daß er auf ihre nackten Schenkel starrte, verzog sich ihr schön
geschwungener Mund spöttisch.
"Das will ich dir verraten, Butch", erwiderte sie. "Die Art, wie du mich
immer ansiehst, gefällt mir nicht! Manchmal habe ich das Gefühl, als zögest
du mich mit Blicken aus. Was glaubst du eigentlich, wer ich bin? Irgendeine
Strandbiene, mit der du dich hinter einer Düne vergnügen kannst? Oder eins
der vielen Girls, die überall in der Stadt umherlaufen und nur darauf warten,
daß ein Mann sie anspricht, der Geld hat und mit ihnen schlafen will?"
Butch Neilson brauchte eine Weile, bis er das verdaut hatte.
"Entschuldige mal, Gale", meinte er nach fast zwei Minuten Schweigen, "so
kannst du mit mir nicht sprechen. Du verkennst die Sachlage! Ich ziehe dich
keineswegs mit Blicken aus. Was hast du dagegen, wenn man dich anschaut? Du
weißt sehr gut, daß du ein hübsches Mädchen bist! Also kannst du dich auch
nicht wundem, daß dich ein Mann bewundernd anblickt - oder...?"
"Darüber wundere ich mich auch nicht, Butch", gab sie zurück und
verlangsamteetwas die Fahrt. "Ich ärgere mich lediglich über die Art, wie du
es tust! Du weißt sehr gut, daß ich dagegen war, als die anderen dich in
unseren kleinen Klub aufnahmen - ganz einfach, weil du mir unsympathisch? Daß
ich dich heute in meinem Wagen mitnehme, verdankst du ausschließlich Patty
Fischer, die mich darum bat, sie schon etwas früher mit John losfahren
wollte und du bald keine Zeit hattest."
Er schnitt eine Grimasse. "Vielen Dank für die Blumen", meinte er. "Jetzt
wird mir einiges klar. Alle anderen dürfen dich anfassen oder küssen, nur bei
mir tust du stets so, als sei
Amateure Sexbilder sei ich giftig."
Gale bremste den Wagen ab. "Jetzt hör endlich auf, Butch, oder du steigst aus
und siehst zu, wie du weiterkommst! Aber ich will dir auch darauf antworten:
wenn wir schwimmen oder tanzen, habe ich nichts gegen eine Berührung.
Kapiert? Ich bin auch nicht prüde, falls du das meinen solltest! Aber wann,
wie und mit wem... bestimme immer noch ich! Und du bist eben nicht mein Typ!"
"Das verstehe, wer will! Wenn du noch mit anderen schläfst, warum dann nicht
mit mir? Gestern hat dir Mark an der Brust gespielt, da hast du nichts
gesagt, hast es sogar genossen. Und als ich dann meine Hand auf deinen
Schenkel legte, bist du förmlich explodiert." Gale lachte spöttisch.
"Ich hätte dich für intelligenter gehalten, Butch! Was einer darf, darf der
andere noch lange nicht. Es kommt immer darauf an, wie man es macht. Wenn du
mich ansiehst, weiß ich ganz genau, was du dabei denkst!"
"Ach ja?! Und was?"
"Du siehst mich völlig nackt vor dir liegen - wie ein Flittchen! Dann bumst
du mich
xxx Bilder Galerie mich in Gedanken wie ein ausgehungerter Matrose irgendeine Hure im
Bordell! Siehst du, so was mag ich nicht! Ich hab dich neulich mal
beobachtet, wie du mit Rosanna herumgeschäkert hast! Vielleicht mag sie deine
Art - ich jedenfalls nicht! So, nun haben wir uns die Meinung gesagt! Denk
von mir, was du willst, aber laß mich in Ruhe! Und starr mich nicht immer so
an, als hättest du ein ganzes Jahr lang keine Frau unter dir gehabt. Noch
etwas sollst du wissen: ich gehöre nicht zu den Girls, die jeden Abend einen
Mann im Bett haben müssen! Benimm dich daher vernünftig, sonst scheide ich
aus dem Verein aus und geh meine eigenen Wege!"
Das weizenblonde Mädchen ließ den Wagen wieder anrollen. Butch Neilson sagte
nichts mehr.
Sein Gesicht war verschlossen, seine Lippen fest aufeinandergepreßt.
Na warte, dachte er, einmal kommt der Tag, an dem du dich an Butch Neilson
erinnerst - ob du, willst oder nicht! Eingebildete Pute! Wer bist du denn
schon? Weil dein Vater Millionär ist, glaubst du, du könntest dir alles
erlauben?! Ich bin dir nur nicht gut genug - das ist es! Eine Gale Long
vögelt eben nicht mit jedem, nur mit ihresgleichen...
Sie verließen die Alton Road und bogen in die North Bay Road ein, ließen das
Mt. Sinai Hospital hinter sich und erreichten das Ende der Straße. Dann ging
es weiter über einen mit Holzplanken belegten Fahrweg, der schließlich auch
endete. Gale Long schaltete den Motor ab, nahm ihre Badetasche und stieg aus.
Butch Neilson folgte ihr. Ohne sich nach ihm umzudrehen, ging sie durch den
heißen Sand und verschwand gleich darauf hinter einer hohen Düne.
Er blieb stehen und lauschte. Ja, die ganze Bande war schon da, man hörte
helle'Mädchenstimmen, dazwischen sang ein Mann die Melodie mit, die aus einem
Kofferradio klang. Ganz so schön wie Neil Diamond sang er nicht, aber CRAZY
HORSES war wenigstens noch zu erkennen. Als Neilson ebenfalls die Düne
passiert hatte, sah er Gale wieder. "Verdammt", murmelte er, "die Kleine muß
doch ins Bett zu kriegen sein! So spröde wie sie tut, kann sie gar nicht
sein!"
Gale Long bedeutete für ihn personifizierter Sex - mit ihren unendlich langen
Beinen, dem schwingenden Hinterteil, den strammen Brüsten, deren Warzen sich
plastisch unter dem dünnen Stoff des T-Shirt abzeichneten, ihrer samtweichen,
glatten, braunen Haut, auf der man den feinen, in der Sonne schimmernden
Flaum sehen konnte. Sie tat stets kühl, mitunter gab sie sich fast frigid,
dabei deutete ihre etwas vorgeschobene Unterlippe - überhaupt der ganze Mund
- auf Sinnlichkeit hin. Butch Neilson hatte sie mehrmals beobachtet, als sie
sinnend dagesessen und auf Patty Fisher geschaut hatte, die mit ihrem Freund
halbnackt im Sand lag und erotische Spielchen trieb. Ihm war Gales Blick
aufgefallen. Nein, hatte er gedacht, so sieht kein Girl aus " das von einer
anständigen Nummer nichts wissen will.... Butch Neilson unterlag einem
Fehler. Gale Long war ein heißes Mädchen. Wenn das Glied zu einem Mann
gehörte, den sie Klasse fand, ließ sie sich gem ins Bett bringen, um sich
stoßen zu lassen. Sie war auch durchaus nicht kleinlich, was die Spielarten
betraf. Sie machte es französisch genausogut wie orientalisch. Erst kürzlich
hatte sie einen phantastisch aussehenden Captain der Ledernacken
kennengelernt, der zwei Jahre in Vietnam gewesen war und dort allerlei
Erfahrungen gesammelt hatte. Nicht an der Front, sondern im Bett williger
Mädchen. Und von diesen Erfahrungen hatte Gale profitiert. Sie war erstaunt
gewesen, wie sehr man variieren konnte. Mit einem Mann allein konnte sie
alles machen, kannte keine Hemmungen - aber zu dritt, Gruppensex oder gar
lesbische Spielereien mochte sie nicht. Swap schon gar nicht. Sie war
monogam, doch es mußte der richtige Mann sein. Gegen Butch Neilson hatte sie
etwas.
Irgend etwas in ihr warnte sie vor ihm.
Dabei war der Junge gut gebaut und im Bett ganz sicher kein Versager. Sie
hatte seinen Penis vor einigen Tagen gesehen, als sie am Strand waren und er
sich die Badehose auszog. Als er sich bückte, geriet sein Glied in ihr
Blickfeld. Gale zweifelte durchaus nicht daran, daß er so manchem Mädchen
eine Menge Freuden spenden konnte. Sie würde allerdings nie eins dieser Girls
sein. Nein, so nötig hatte sie es nicht, daß sie mit einem Mann schlief, den
sie nicht richtig mochte. Nun ja, es gab Stunden, in denen es sie überfiel,
wo sich in ihren Brüsten plötzlich Druck ausbreitete und es zwischen den
Schenkeln zu ziehen begann und sie deutlich merkte, wie der Kitzler
erigierte. Ihr ganzer Körper schien plötzlich unter erotischer Hochspannung
zu stehen; in diesen Minuten, da sie es ohne Mann nicht auszuhalten glaubte,
wäre sie zu allem fähig gewesen. Aber gerade dann war sie allein - lag auf
ihrem Bett und starrte zur Zimmerdecke hinauf, dachte an irgendeinen Boy, dem
sie einmal gehörte und den sie längst vergessen hatte. In Stunden des
Alleinseins tauchten sie wieder auf - die Gesichter jener Jungs, denen sie
sich hingegeben
geile Schlampen nackt hingegeben hatte. Manchmal flüsterte sie auch einen Namen, aber es
nutzte nichts - niemand war bei ihr. Wenn sie nicht zur Ruhe kam, wenn die
Wellen, die glühend durch ihren Leib rasten, nicht abebbten, griff sie zur
Selbsthilfe. Mitunter brauchte sie die harte Klitoris nur zu berühren;
manchmal brauchte sie etwas länger, bis sie soweit war. Nachher ärgerte sie
sich, tröstete sich jedoch damit, daß es so besser wäre, als mit einem zu
schlafen, der sie abstieß und den sie nur akzeptierte, weil sie superscharf
war.
Einmal hatte sie einer solchen Stimmung nachgegeben nur ein einziges Mal. Es
war auf einer Party gewesen, und der Kerl hatte keine Ruhe gegeben, hatte sie
immer wieder und wieder bedrängt. Bis weit nach Mitternacht hatte sie ihn
sich vom Leib halten können. Sie mochte ihn und seine ganze Art nicht, und
wenn er sie aufmunternd anlächelte, hielt sie es für Impertinenz, etwas, was
sie auf den Tod nicht vertragen konnte. Und doch hatte sie schließlich
nachgegeben. Schuld daran waren die vielen Drinks, die laue Sommernacht, das
Stöhnen der Pärchen ringsum im weitläufigen Park des Gastgebers.
Es war so gekommen, wie sie es vorausgeahnt hatte: er hatte sie kurzerhand
hinter einen Busch geschleppt, als er merkte, daß sie so heiß war, um an
keine Gegenwehr mehr denken zu können. Da sie nicht viel am Körper trug, war
sie schnell ausgezogen. Was dann kam, war für sie so entwürdigend gewesen,
daß sie sich heute noch schüttelte, wenn sie daran denken mußte. Der Kerl
hatte sie genommen, als wäre sie eine billige Hure. Kein Vorspiel, kein
zärtliches Wort - er sagte überhaupt nichts, drang in sie ein, stöhnte,
schüttelte sich, entlud sich in sie, stand auf, zog sich an und verschwand.
Sie hatte ihn nie wiedergesehen. Zornig und ernüchtert war sie aufgestanden,
hatte sich vor Ekel geschüttelt und schließlich geweint. Wenn er wenigstens
einmal gesagt hätte, daß ich ihm gefalle, daß meine Brüste schön sind, ich
einen hinreißenden Körper habe ... hatte sie gedacht-; dieser widerliche
Kerl... hat mich genommen, sich abreagiert und fertig! Seit diesem Erlebnis
war Gale Long noch wählerischer geworden. Als sie Butch Neilson kennengelernt
hatte, war sie sofort an den anderen erinnert worden. Neilson hatte sie
genauso angesehen - so abtaxiert, als wäre sie irgendeine Handelsware. Seine
Augen streichelten nicht zärtlich ihren Körper, liebkosten nicht ihre
Rundungen, die langen Beine und die vollen Schenkel. Nein, sie glitten kalt
und abschätzend über ihre glatte Haut, so, als wollte Butch Neilson sagen:
Ich will dich! Du wirst mir gehören, Puppe! Und wenn ich dich hatte, kannst
du wieder verschwinden!
So was wie dich gibt's genug! Man nimmt es sich und vergißt es wieder!
Gale Long irrte sich in einem Punkt: Butch Neilson würde sie nicht vergessen,
er würde sie behalten, wollte sie sogar heiraten, aber nicht, weil er sie -
das Weib - begehrte, sondern weil sie für ihn ein Mittel zum Zweck war. Gale
Long hatte einen millionenschweren Vater - nur das zählte. Denn Butch Neilson
brauchte Geld. Daß er mit Gale, falls sie seine Frau wurde, hin und wieder
mal schlafen konnte, war eine nicht unbedingt negativ zu nennende Zugabe. Im
übrigen gab es andere Frauen,
free Sexgirl Bilder Frauen, bei denen er seine sexuellen Bedürfnisse
befriedigen konnte.
Wenn auch Gale nichts von seinen Plänen wußte, so ahnte sie doch einiges' Sie
stritt nicht ab, daß Butch gut aussah. Vielleicht eine Spur zu gut. Und das
wußte er auch. Entsprechend benahm er sich - etwas, was Gale ohnehin nicht
vertragen konnte. Allein schon wegen seines überheblichen Wesens konnte er
keine Chance bei ihr haben. Hinzu kam, daß sie mit echt weiblichem Instinkt
spürte, wie seelenlos dieser Mann war. In seinen Augen spiegelte sich das
wider, was er nicht aussprach. Nicht Liebe trieb ihn zu einer Frau, sondern
Gier und Verlangen.
Gale war sehr feinfühlig. Wenn auch Butch Neilson alles daransetzte, seine
wahren Absichten zu verbergen, so gelang es ihm bei ihr nicht. Natürlich -
Gale war jung und lebensfroh, liebte das freie Leben, sagte nicht nein, wenn
der Richtige kam - aber heiraten würde sie nur einen Mann, zu dem sie
aufsehen konnte, der über ihr stand und in jeder Beziehung zu ihr paßte. Er
durfte niemals die Beherrschung verlieren, mußte stets die Kontrolle über
sich behalten können. Und... er mußte sie lieben.
Butch Neilson entsprach in keinem Punkt ihren Vorstellungen. Er besaß keine
dieser Eigenschaften - ganz abgesehen davon, daß er Gale zu
liebenswürdig-schmierig und zu aalglatt war. Er war nicht ehrlich, und Gale
liebte die Offenheit; sie pflegte das, was sie dachte, auch stets zu sagen...
Patty Fisher, ihre Freundin, und die anderen hatten Gale Long mit lautem
Hallo empfangen. Sie waren zu viert: Para, John, Melissa und Dave. Söhne und
Töchter reicher Eltern. Miami High Society. Ausnahmslos College-Bildung, was
nicht ausschloß, daß sie sich dem süßen Nichtstun ergaben, Daddys Geld unter
die Leute brachten, 'noch' nichts von Arbeit hielten und vorerst das Leben in
vollen Zügen genossen. Noch rackerte sich der gute Daddy ab, man würde schon
noch früh genug seinen Platz hinter dem großen Schreibtisch einnehmen.
So vergnügten sie sich mal am Strand, mal auf einer Party, dann wieder auf
einer Jacht oder in einem der NobelRestaurants, mit denen Miami und Umgebung
reichlich gesegnet sind.
Vormittags trieben sie es meistens hier - südlich des Mt. Sinai Hospitals. An
dieser Stelle war man ungestört, unter sich - Dünen schützten gegen
neugierige Autofahrer auf dem Julia Tuttle ' Causeway oder gegen die
lüsternen Blicke irgendeines Skippers in der Biscayne Bay.
Der kleine Klub vertrieb sich nämlich die Zeit durchaus nicht nur mit
Händchenhalten, Schwimmen, Tanz oder ähnlichen Lustbarkeiten. Es gab noch
andere.
Die Bikinis waren supermini, der Sand weich und heiß, die Gefühle angeheizt -
hinzu kamen Drinks und aufpeitschende Rhythmen aus Tonbandgerät oder
Kofferradio. Patty tanzte mit John einen Tango - der letzte Schrei,
zurückzuführen auf Marlon Brandos berühmt-berüchtigten Film. Sie alle hatten
ihn angeschaut und ihn mit guten Prädikaten versehen. Gale runzelte die
Stirn, als sie Pattys füllige Paradiesäpfel im - Tango-Rhythmus hin und her
schwingen sah. Ihr Minikini-Höschen hatte sie so weit heruntergestreift, daß
ein Teil ihrer gekräuselten Schamhaare zu sehen waren.
"Hallo, Gale...!" schrie Patty. "Was sagst du zu John? Hätte er nicht eine
Hose aus Latex an, würde sie platzen!" Sie blieb stehen und drehte ihren
Partner herum, so daß Gale seine Vorderseite zu Gesicht bekam. "Das reicht,
John! Komm... es wird Zeit für uns, Honey...!" Sie zog das Höschen aus, warf
es achtlos zu den Strandtaschen hinüber, ergriff Johns Rechte und zerrte ihn
mit sich. Gleich darauf waren beide hinter einer Düne verschwunden. Man hörte
einen spitzen Schrei.
"Armer John!" meinte Melissa, eine hochgewachsene Blondine.
"Jetzt muß er zum zweitenmal... " Sie lachte und wandte sich an ihren Tänzer.
"Stell den Kasten ab, damit wir ihr Stöhnen hören können, Dave! - Hallo,
Gale! Was ist denn mit dir, hm? Du machst ein Gesicht, als hättest du gerade
deine Unschuld verloren. Wüßte ich nicht, daß du sie längst..."
Gale, ohnehin wütend, weil Butch Neilson vor ihr stand und sie angrinste,
stampfte wütend mit dem Fuß auf. "Hör auf, Melissa!
Habt ihr denn nichts anderes im Sinn?"
"Nanu?" Melissa wunderte sich. "Hat dich jemand bekehrt, Gale? Seit wann
stellst du dich so an? Los, nimm Butch in den Arm und tanz mit ihm! Dave,
stell das Ding wieder an! Na, was ist, Gale? Keine Lust? Du, ich sag dir,
wenn du beim Tanzen an den Film denkst, dann... "
"Hör jetzt auf, ja!" Gale schüttelte wild den Kopf.
"Wenn ich eine Stimmulanz brauche, dann bestimmt nicht den Letzten Tango von
Paris'! Ich komme auch so in Form! Aber nicht mit Butch!
Warum nimmst du ihn nicht mal - den Ärmsten...?! Schließlich bist du mit Dave
nicht verheiratet! Sicher wird er Verständnis dafür haben, daß auch Butch mal
bumsen muß, damit ihm nicht was Wertvolles platzt! Nun, Butch? Wie ist es?
Ich bin sicher, daß Melissa nicht nein sagen wird. Und gut kann sie es sicher
auch! Mich müßt ihr entschuldigen - ich hab die Nase voll! Glaubt nur nicht,
daß ich prüde bin. Ich vergnüge mich auch gem eine ganze Nacht im Bett! Doch
ich treibe es nicht so wie ihr... das ist schon zum... ach was... macht doch,
was ihr wollt...!"
Sie warf ihre Badetasche über die Schulter und rannte zurück. Butch Neilson
starrte ihr wütend nach, wollte sich bereits in Trab setzen, aber ein Ruf
Mellissas hielt ihn zurück."Laß sie, Butch! Sicher hat sie heute einen
schlechten Tag!
Glaub mir, einmal kriegst du sie rum! Dann wirst du zufrieden sein! Frag
John's Bruder, mit dem hat sie ein paarmal geschlafen. Ich bin sicher, daß er
jetzt noch ihr Favorit wäre, hätten sie ihn nicht zur Army geholt. Mann, o
Mann, hat er von ihr und ihren Oualitäten geschwärmt - was, Dave? Unheimlich
aktiv, hat er gesagt! Und das will bei ihm was heißen. Mich hat er auch mal
gepimpert. Butch, ich kann dir sagen, er war super! Ein richtiger
Potenzklotz, sag ich dir! Und den hat Gale geschafft. Du siehst, sie ist gar
nicht so! 0 Mann, jetzt weiß ich's! Bestimmt kriegt sie ihre Tage! Deswegen
ist sie so verdreht! Faß dich in Geduld. Butch! Hey, Dave, hast du eine Biene
für ihn?" Dave nickte. "Ja. Was hältst du von Joan?"
"Okay, mit der wird er viel Spaß haben! - Hey, habt ihr das gehört?"
Sie drehten sich alle drei um, sahen zu jener Düne hin, hinter der Gales
Wagen stand. Sie fuhr mit Vollgas ab, so daß die Reifen durchdrehten und eine
Sandwolke hochschleuderte.
"Gale ist ganz schön sauer", meinte Melissa. "Aber was soll's? Nimm den
Buggy, Dave, und hol Joan! Ich werde Butch inzwischen trösten!"
Dave hatte nichts dagegen einzuwenden, obwohl er genau wußte, wie Melissa den
anderen trösten würde...
Jake Sturges hockte mißmutig unterhalb der North Bay Road auf einem
Anlegesteg und starrte ins Wasser. Kim Fowler hatte recht behalten - zwei
Tage waren seit seinem Hinauswurf vergangen, und noch immer hatte er keinen
neuen Job. Der Einfluß des Chefarztes reichte also tatsächlich weiter, als er
gedacht hatte.
Seit der Nacht am Strand hatte er Kim nicht mehr gesehen, nur mit ihr
telefoniert. Sie hatte ihn zu trösten versucht und ihm den Vorschlag gemacht,
es doch mal in Fort Lauderdale zu versuchen. Dorthin wollte er heute
nachmittag. Er war zu Fuß hier. Als er zum Baden fahren wollte, fiel ihm ein,
daß er seinen Wagen eigentlich mal einer gründlichen Inspektion unterziehen
lassen könnte. So hatte er ihn zu einer Tankstelle gebracht; Joe, der farbige
Besitzer, hatte ihn hierhergefahren.
Er würde ihn später abholen. Wenn in Fort Lauderdale auch nichts zu machen
ist, dachte er, breche ich meine Zelte im sonnigen Florida ab und sehe mich
woanders um. Vielleicht in Chicago, New York oder Los Angeles. Mal sehen...
Ein kreischendes Geräusch unterbrach seine Gedanken. "Na, das gibt's doch
nicht!" murmelte er. "Die Kleine muß den Verstand verloren haben!"
Ein zitronengelber Malibu Chevelle schoß an ihm vorbei die Straße verläuft an
dieser Stelle dicht am Bay-Ufer -, schleuderte plötzlich, raste über die
halbrunde Betonbegrenzung, drehte sich einmal um die eigene Achse und knallte
gegen einen Baum, der immerhin gut sieben Big Erotik sieben Yards von der Straße entfernt
stand. Für den Bruchteil einer Sekunde saß Sturges wie erstarrt, dann
schnappte er seine Bereitschaftstasche und lief zur Straße hinüber. In diesem
Moment pries er seine Vorsicht, die Tasche vorhin aus dem Wagen genommen zu
haben. Seit Vietnam hatte er es sich zur Angewohnheit gemacht, seine
Bereitschaftstasche stets - wenn es nur möglich war bei sich zu haben.
Gale Long war aus dem offenen Wagen geschleudert worden und lag auf dem
Rücken. Aus ihrem linken A-rm strömte im Rhythmus des Herzschlages Blut.
Jake Sturges nahm seine Arterienbinde aus seiner Tasche und schnürte den
verletzten Arm ab. Dann säuberte er die Wunde, verband sie mit fachgerechten
Griffen und horchte erst jetzt nach dem Herzschlag des Mädchens. "Verdammt",
murmelte er,
"knapp sechzig - ziemlich wenig!"
Er erhob sich, untersuchte den Wagen, der offensichtlich, außer einigen
Beulen, weniger abgekriegt hatte als die Fahrerin. Er war noch fahrbereit.
Nachdem er sich davon überzeugt hatte, daß alles in Ordnung war, trug er die
Verletzte zum Wagen und bettete sie vorsichtig auf den Beifahrersitz. Dann
fuhr er langsam los. Der Unfall war auf der Höhe der 45th Street passiert.
Zum Cedard of Lebanon Hospital, seiner bisherigen Wirkungsstätte, war es zu
weit, es lag jenseits der Bay. Schließlich standen ihm weder Rotlicht noch
Sirene zur Verfügung, um sich Platz zu schaffen. Er hätte den Julia Tuttle
Causeway benutzen müssen, auf dem zur Zeit starker Verkehr herrschte. Also
entschied er sich für das Mt. Sinai Hospital, das am Ende der North Bay Road
liegt.
Als er dort ankam, bremste er sanft, stieg aus und hob das Mädchen behutsam
auf. Es hatte noch immer nicht das Bewußtsein wiedererlangt'
Einige Erklärungen genügten, dann wurde im OP-Saal alles vorbereitet. Der
diensthabende Arzt erkannte sofort, daß Eile nottat. Jake Sturges stellte
sich vor und erklärte sich bereit, zu assistieren. Dr. Wise sah ihn seltsam
lächelnd an.
"Ich kenne Ihren Namen, Kollege", sagte er. "Aber dies ist ein Notfall, und
ich nehme Ihre Hilfe selbstverständlich an. Ihr 'Freund' Malone... na ja, Sie
wissen schon, was ich meine!" - Als Gale Long in einem weißen Bett lag,
meinte Dr. Wise zu Jake:
"Nun wollen wir doch erst mal sehen, wen wir da behandelt haben! Die Sache
ist glücklicherweise nicht so schlimm. Aber es hätte böse ausgehen können,
wären Sie nicht am Unfallort gewesen. Das Mädchen wäre verblutet." Eine
Schwester brachte ihm die Badetasche und die Fahrlizenz, die am Lenkrad des
Malibu Chevelle hing. "Gale Long, dreiundzwanzig", las Jake Sturges.
"Wohnhaft in Bay Harbor Islands."
"Long? Bay Harbor Islands?" murmelte Dr. Wise. "Sollte sie mit Dr. Jesse Long
verwandt sein?"
"Sie meinen... "
"Ja. Jesse Long wohnte in Bay Harbor Islands, sein größtes Werk liegt
gegenüber in North Miami. Wie Sie vielleicht wissen, ein Riesenunternehmen
der Pharmazie und Kosmetik. Da werden wir gleich mal anrufen, was...?" Jake
Sturges nickte. Sein Kollege ließ sich mit Jesse Long verbinden.
"Long... wer spricht?" meldete sich eine sonore Stimme. "Dr. Wise - Mt. Sinai
Hospital. Tut mir leid, daß ich Sie stören muß, Sir, aber ich habe eine
unangenehme Nachricht für Sie.
Es handelt sich um Ihre Tochter."
"Um Himmels willen, Doc, was ist mit Gale? Reden Sie schon... "
Wise beruhigte ihn. "Nichts Lebensgefährliches, Sir! Sie hatte einen
Autounfall, wurde herausgeschleudert und fiel unglücklicherweise auf eine
zerbrochene Flasche. Ein Scherben ritzte ihren Arm. Sie können Ihre Tochter
gleich mitnehmen. Und die Behandlung sollte meiner Ansicht nach der Kollege
übernehmen, der sie gefunden hat - präzise gesagt, er war Zeuge des Unfalls.
Kommen Sie?"
"Natürlich", erwiderte Jesse Long. "Sofort!" Um Dr. Wises Mund spielte ein
feines Lächeln, als er den Hörer auflegte. Er freute sich, daß er auf diese
Weise Jake Sturges helfen konnte.
"Hören Sie, Kollege", meinte er und schlug Sturges leicht auf die Schulter,
"das ist Ihre Chance! Ihr bisheriger Chef hat so ziemlich alles gegen Sie
mobilisiert. Sie wissen ja, wie das geht. Er hat das richtige Parteibuch,
einige seiner Kollegen ebenfalls. Jesse Long ist unabhängig, er braucht nach
niemandem zu fragen. Sicher wird er Ihnen unter die Arme greifen. Wenn, so
sagen Sie nicht nein! Der Mann ist so reich, daß er sicher nicht weiß,
wieviel Geld er hat. Na, und seine Tochter... sie ist auch nicht zu
verachten. Immerhin verdankt sie Ihnen das Leben. Ja, was ist?" Es hatte
geklopft. Eine Schwester trat ein. "Kommen Sie, Doc, Miß Long ist zu sich
gekommen, wurde aber gleich darauf wieder ohnmächtig!" Die beiden Ärzte
rannten zum Krankenzimmer. Dr. Wise untersuchte sie kurz. "Zuviel Blut
verloren. Wir müssen eine Transfusion machen."
Er schmunzelte plötzlich. "Welche Blutgruppe haben Sie, Sturges?"
Jake nannte sie. Wise sah auf das Krankenblatt Gale Longs, das die Schwester
angelegt hatte. "Die gleiche... also dann...!"
Zwanzig Minuten später traf Jesse Long ein. Er war ursprünglich Mediziner,
hatte sich später jedoch ganz der pharmazeutischen Chemie zugewandt.
Er wollte sofort wissen, wie es zu dem Unfall gekommen war. Wise mußte ihm
eine allgemein gehaltene Antwort geben, weil er auch nichts Näheres wußte.
"Ihre Tochter muß die Gewalt über den Wagen verloren haben, kam von der
Straße ab, überfuhr die Begrenzungssteine und prallte gegen einen Baum. Der
Wagen ist noch fahrbereit - ein Wunder, denn sie muß ganz schön gerast sein.
Wäre nicht zufällig Dr. Jake Sturges an dieser Stelle gewesen - er hatte
unterhalb der North Bay Road gebadet und wartete auf seinen Wagen -, wäre
Ihre Tochter verblutet, Sir. Der Scherben durchtrennte glatt die Arteria
radialis dicht über dem Gelenk der linken Hand. Sturges schnürte die Ader ab
und brachte Ihre Tochter sofort nach hier. Ich umklammerte und nähte die
Arterie. Jetzt dürfte es Ihrer Tochter wieder einigermaßen gehen. Tetanus
Injektion ist erfolgt, nach menschlichem Ermessen kann also nichts mehr
geschehen."
"Und der Blutverlust?" Dr. Wise konnte ihn beruhigen.
"Kein Grund zur Besorgnis, Sir. Ich machte eine Transfusion. Dr. Sturges
stellte sich als Spender zur Verfügung. Er hat die gleiche Gruppe. Natürlich
haben wir Konserven da, aber da sich Sturges anbot... "
"Ich bin Ihnen zu großem Dank verpflichtet, Doc!"
Long atmete hörbar auf.
Doch Wise wehrte ab. "Mir nicht, Sir! Sturges müssen Sie danken. Ach, noch
etwas! Vielleicht können Sie ihm helfen? Dr. Malone vom Cedars of Lebanon hat
ihn nämlich gefeuert, weil Sturges ihm ein paar Wahrheiten gesagt hat mit
Recht, wie ich bemerken möchte. Ich kenne nämlich Malone."
"Ich auch! Ein Mann, der die Fahne stets nach dem Wind dreht.
Man sollte endlich mal etwas unternehmen. Daß man einen Staatsanwalt oder
Sheriff wählt - nun gut, das kann ich noch verstehen. Aber einen Chefarzt
sollte man nur dann einsetzen, wenn er seine Befähigung nachweisen kann. Hm,
merkwürdig, ich kannte mal einen Sturges. Ist schon lange her. War in Korea.
Doch lassen wir das. Ich danke Ihnen jedenfalls, daß Sie mich auf ihn
hingewiesen haben. Zweifellos verdankt Gale ihm das Leben. Schon darum muß
ich ihm helfen. ist er Chirurg?"
"Ja. Und ich denke, ein recht guter. Wieso?" Jesse Long lächelte . "Weil es
sich ganz gut trifft. So kann ich ihm wenigstens meinen Dank abstatten. Der
Leiter meines Werkskrankenhauses verläßt mich. Man hat ihm eine erstklassige
Stelle in Los Angeles angeboten. Er wollte eigentlich schon längst fort sein,
ist aber noch geblieben, weil ich bislang nicht den richtigen Mann als
Nachfolger gefunden habe.
Vielleicht könnte Sturges... "
Dr. Wise unterbrach ihn. "Nehmen Sie ihn, Sir! Ich befürchte nämlich, er wird
im Miami keinen Job bekommen. Sie verstehen? Dr. Malone... "
"In Ordnung. Und nun möchte ich meine Tochter sehen." Wise ging voraus und
begleitete Jesse Long in ein helles Krankenzimmer, in das man Gale vorläufig
gelegt hatte. Sie war inzwischen erwacht und sah ihrem Vater schuldbewußt
entgegen.
"Na, Gale...?!"
Jesse Long versuchte, einen strengen Ton anzuschlagen, doch bemerkte Dr. Wise
den besorgten
Sex Tools besorgten Klang seiner Stimme. "Du machst ja nette Sachen! Wirst du den
Transport nach Hause vertragen können?"
Sie nickte. "Ich denke schon, Dad! Aber wollt ihr mir nicht erklären, wie ich
ins Hospital komme? Ich kann mich nämlich gut daran erinnern, daß der Unfall
auf der North Bay Road passierte. Wer hat mich gefunden und hierhergebracht?"
"Sie hatten Glück im Unglück", erwiderte Wise an Stelle ihres Vaters.
"Zufällig befand sich ein Arzt in der Nähe. Glücklicherweise ist ihm sein
Beruf so in Fleisch und Blut übergegangen, daß er ständig seine
Bereitschaftstasche mit sich herumschleppt. Er brachte Sie nach Leistung
Erster Hilfe mit Ihrem Wagen nach hier - ins Mt. Sinai Hospital. Seine Hilfe
ging sogar so weit, daß er Ihnen Blut spendete, da eine Transfusion notwendig
wurde. Er hat Ihnen zweifellos das Leben gerettet. Sie wären verblutet. Die
Wunde ist zwar - wenn man es so sehen will - geringfügig, aber der Schnitt
durchtrennte eine Schlagader. Hätte er Sie nicht sofort behandelt, dann... "
Alles Blut war aus dem schmalen, ebenmäßigen Gesicht des Mädchens gewichen.
"Wo ist er?" fragte sie leise. "In einem kleinen Raum neben dem OP. Er ruht
sich ein wenig aus!" gab Dr. Wise zurück.
Gale wandte sich an ihren Vater.
"Dad, wir nehmen ihn mit! Ich möchte mich bei ihm bedanken - aber nicht
hier."
Jesse Long nickte ihr zu.
"Ich wollte ohnehin mit ihm sprechen. Und was machen wir mit dir?"
"Ich verstehe nicht, Dad...?"
Er lachte. "Na, du hast ein Krankenhaushemd an. Sollen wir dich so
mitnehmen?"
Gale wurde rot. "Was ist denn mit meinen Sachen?"
"Schwester Mary hat sie", mischte sich Wise ein. "Aber Sie können nicht
einfach aufstehen und sich anziehen, Miß Gale! Morgen vielleicht, auf keinen
Fall jedoch heute. Ich werde Sie in den Wagen Ihres Vater bringen lassen. Und
zu Hause legen Sie sich sofort wieder hin."
"Okay", sagte Jesse Long. "Der Rücksitz ist breit genug, da kannst du bequem
liegen, Gale! Und das Hemd schicken wir dann zurück."
"Aber ich kann doch nicht einfach so... "
Wise unterbrach sie. "Wir haben Bademäntel hier, Miß Long!
Jetzt lassen wir Sie allein, und ich schicke Ihnen die Schwester."
Er gab Long einen Wink, und die beiden Männer verließen das Zimmer.
"Ich möchte jetzt mit Dr. Sturges sprechen", sagte Jesse Long.
Dr. Wise öffnete eine Tür. "Bitte, Sir! Ich denke, daß wir in zehn Minuten
soweit sind." - Jake Sturges lag noch auf der Couch und erhob sich, als Jesse
Long zu ihm trat. Der Industrielle streckte ihm die Hand entgegen. "lch bin
Jesse Long, Doc...!" sagte er. "Lassen Sie mich Ihnen
free Sexgirl Bilder Ihnen danken, lieber Freund!
ich will nicht viele Worte machen... bitte, sagen Sie nichts dagegen!" wehrte
er ab, als Jake Sturges etwas einwenden wollte.
"Wir unterhalten uns bei mir zu Hause weiter. Meine Tochter möchte sich auch
noch bei Ihnen bedanken. Kommen Sie mit! Ich möchte Sie bitten, den Wagen
meiner Tochter zu fahren."
"Sir, was ich... "
Er wurde unterbrochen. "Doc, keinen Einwand bitte! Ich weiß übrigens von
Ihrem, hm, Disput mit Dr. Malone. Und eben deswegen möchte ich mit Ihnen in
aller Ruhe reden. ich bin von diesem Herrn nicht abhängig. Selbst wenn ich es
wäre, würde ich das tun, was ich für richtig halte. Und nun kommen Sie bitte,
Doc...!"
Jake Sturges ergab sich in sein Schicksal. Er
nackte Frauen Er erkannte, daß Jesse Long doch
nicht nachgeben würde. Und dann gab es zwei weitere Gründe: Gale, das
Mädchen, das er gerettet hatte und das ihn interessierte. Außerdem Longs
Hinweis auf Dr. Malone.
Man hatte Gale bereits in den Wagen ihres Vater getragen. Sie lag auf dem
Rücksitz und sah nichts von Jake Sturges, der mit ihrem Vater an dem Malibu
Chevelle stand. "Fahren Sie hinter uns her", meinte Jesse Long. "Ich kenne
ein paar Schleichwege. Wenn wir nämlich über die Alton Road und die Collins
Avenue fahren, kommen wir schlecht voran. Jedenfalls um diese Zeit."
Nach diesen Worten ging er zu seinem Caddy und stieg ein.
"Moment, Sir!" rief Sturges, der an seinen eigenen Wagen dachte. "Ich sehe,
Sie haben Telefon im Auto. Ich möchte meine Tankstelle anrufen. Sonst bringt
man mir meinen Chevy an die North Bay Road, und ich bin gar nicht da."
"Das können wir von zu Hause aus erledigen, Doc", gab Jesse Long zurück, "wir
sind ja schnell da." Jesse Long benutzte tatsächlich Straßen, die im
Vergleich zur Collins Avenue fast leer waren. Um allerdings den Surprise
Waterway überqueren zu können, mußten sie doch ein Stück über die Alton Road
fahren. Den Indian Creek passierten sie über die 63rd Street. Eine halbe
Stunde späterhielten sie vor Jesse Longs prächtigem Besitz am Broadview Drive
auf Bay Harbor Islands. Als Jake Sturges ausstieg und an den Cadillac trat,
meinte Long mit besorgtem Gesicht: "Ich glaube, sie ist wieder ohnmächtig
geworden!"
"Ein Wunder ist es nicht, Sir", gab Sturges zurück. "Der Blutverlust, die
Kurznarkose und der Schock. Sie brauchen sich aber keine Sorgen zu machen,
das geht schnell vorüber. Ich bin sicher, morgen ist Ihre Tochter so munter
wie ein Fisch im Wasser."
Er öffnete die hintere Tür, nahm die Decke von ihrem Körper, schob einen Arm
unter Gale und hob sie heraus. Long wollte ihm helfen, doch er schüttelte den
Kopf. "Lassen Sie nur, Sir! Sie ist nicht sehr schwer. Es geht schon. Wohin
soll ich sie bringen?"
"Folgen Sie mir bitte...!"
Jesse Long ging voran. Ein Butler erschien in der Tür. "Kann ich helfen,
Sir?" fragte er, als er Gale auf den Armen des Arztes sah.
"Schon gut, Paul!" Jesse Long wies Sturges den Weg. "Die Treppe hinauf!"
sagte er und ging wieder vor.
Im ersten Stockwerk öffnete er die Tür zu Gales Schlafzimmer.
"Legen Sie sie aufs Bett", meinte er. "Ich werde gleich einem der Mädchen
Bescheid geben. Es kann sich um Gale kümmern. Das Weitere übernimmt unsere
Haushälterin."
"Moment, Sir!" Jake Sturges richtete sich auf und wischte eine Haarsträhne
aus der Stirn. "Kann Ihr Butler meine Tasche aus dem Malibu holen? Ich möchte
Ihre Tochter noch einmal kurz untersuchen.
Möglicherweise muß ich ihr eine Injektion geben."
"Okay!" Long verschwand.
Jake Sturges stand vor dem Bett und sah auf das Mädchen hinunter. Gale Long
war verteufelt hübsch und sexy. Das kam ihm erst jetzt so richtig zu
Bewußtsein. Der Bademantel, den man ihr im Mt. Sinai Hospital angezogen
hatte, war reichlich kurz und ließ eine Menge Bein sehen. Aus seiner
Perspektive wirkten sie noch länger, als sie tatsächlich waren.
Gale hatte die Augen geschlossen, die jungen festen Brüste hoben und senkten
sich unter ihren Atemzügen. "So, da ist Ihre Tasche!" Long war ins Zimmer
getreten. "ich warte unten auf Sie. Kommen Sie bitte herunter, wenn Sie
fertig sind, Doc! Ich habe uns einen kleinen Imbiß richten lassen. Ach ja,
welche Tankstelle soll ich anrufen? Lassen Sie Ihren Wagen dort, ich bringe
Sie später dorthin."
"Entschuldigen Sie bitte, Sir, aber ich kann doch nicht so...
"Er wies auf seinen zerknitterten Sommeranzug, der - wie das gelbe Hemd -
Blutspuren aufwies.
Einen Moment lang dachte Long nach. Dann erklärte er: "Sie haben ungefähr die
Größe meines Sohnes. Er ist... na ja, er lebt nicht mehr bei uns. Aber in
seinem Zimmer sind noch Anzüge und Wäsche. Wir reden nachher darüber. Bis
dann!"
Ohne eine neuerliche Erwiderung von Sturges abzuwarten, verließ er das Zimmer
seiner Tochter. Sturges packte seine Bereitschaftstasche aus und nahm das
Stethoskop heraus, klemmte die Enden in die Ohren und beugte sich herunter.
"Sie brauchen sich keine Mühe zu machen, Doc!" klang da ihre dunkle, warme
und etwas vibrierende Stimme auf.
"Ich bin schon zu mir gekommen, als Sie mich ins Haus trugen."
Er kniff die Augen ein wenig zusammen und erhob scherzhaft drohend den
Zeigefinger. "Das ist aber nicht die vornehme Art, Miß Long!"
"Gale... nicht Miß Long. Bitte! " Dabei sah sie ihn aus ihren großen grünen
Nixenaugen schelmisch an. "Wir sind doch halbe Blutsbrüder, nicht wahr?
Setzen Sie sich aufs Bett!"
"So haben wir nicht gewettet, Gale", erwiderte er. "Erst möchte ich Sie noch
einmal untersuchen! Spielen Sie nicht die Starke!"
"Aber Doc!" Sie schlug sich auf den Mund. "Ich weiß nicht mal Ihren
Vornamen...!"
"Jake!" sagte er. "Jake Sturges."
"Also Jake...! Untersuchen Sie mich! Und Sie werden konstatieren müssen, daß
ich den Schock bereits überwunden habe. Was den Blutverlust betrifft - Sie
haben ja für Ersatz gesorgt."
Gale Long hatte noch nicht ganz ausgesprochen, da streifte sie den Bademantel
ab und das Krankenhemd über den Kopf. Darunter war sie nackt. "Gale, was soll
das?" entfuhr es ihm.
"Sie wollen mich untersuchen, Jake! Also...?!"
Beide spürten - ohne es voneinander zu wissen - dasselbe. Ein Funke war von
einem zum anderen gesprungen. Gale hörte ihn förmlich knistern. Dieser Arzt -
ja,- das war ein Mann. Er sah nicht nur blendend aus, sondern er strahlte
direkt vor Sympathie. Wenn sie in seine dunklen Augen sah, rieselte es über
ihren Rücken, und in den Lenden sowie tief im Schoß breitete sich ein
leichtes, dafür um so süßeres Brennen aus.
Sie merkte, wie ihre Brustwarzen hart wurden und sich die Halbkugeln
spannten. Gale wunderte sich über sich selbst. Immerhin hatte sie vor einigen
Stunden einen Unfall gehabt; nach Lage der Dinge hätte sie zumindest noch
unter der Schockwirkung zu leiden gehabt. Aber Jake Sturges machte einen so
tiefen und nachhaltigen Eindruck auf sie, daß das Geschehen der letzten
Stunden wie ausgelöscht war.
So habe ich mir immer den Mann vorgestellt, mit dem ich einmal sehr, sehr
glücklich sein werde, dachte sie. Er regt meinen Sexus an. Warum wohl...? Sie
stellte sich diese Frage, ohne sich eine Antwort geben zu können.
Gale Long hatte so manche wilde und heiße Nacht erlebt. Doch jedesmal war ein
bitterer Nachgeschmack geblieben. Natürlich, meine sexuellen Bedürfnisse sind
immer befriedigt worden, dachte sie, während sie Sturges ansah. Ich hab
gegeben und bin genommen worden... aber immer war es nur ein Rausch, sonst
nichts! Mit diesem Mann muß es anders sein. Gale fühlte eine wohlige
Mattigkeit durch die Glieder ziehen. Ja, das ist er, dachte sie weiter, der
Mann, der mich nicht einfach aufs Bett wirft, mich voller Begierde nimmt und
nachher neben mir liegt, satt und zufrieden, müde, abgeschlafft, ohne Spur
von Zärtlichkeit, ohne ein liebes Wort, ohne sanftes Streicheln... Jake
Sturges dachte Ähnliches. Kim Fowler war














